Arbeitsgruppe des Netzwerkes Innenstadt führt Sicherheitsrundgang in der City durch

Start in einem schlecht beleuchteten Karnkenhauspark…..

Zu einem ersten, von der AG Sicherheit und Ordnung angeregten Sicherheitsrundgang durch die Neuwieder Innenstadt, trafen sich am Montagabend rund 30 Netzwerker, Leiter kommunaler Ämter sowie von Polizei und Servicebetrieben der Stadt. Unter Leitung von Bürgermeister und Ordnungsdezernenten Michael Mang führte der Weg aus einem dunklen, unbeleuchteten Krankenhauspark am DRK-Krankenhaus zunächst an die Matthiaskirche. Hier gaben Gerhard Schneider, stellvertretender Leiter des städtischen Ordnungsamtes, sowie Peter Leinz, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Neuwied, interessante Einblicke in die an diesen Punkten notwendige Arbeit, sowie ihrer Problematik, die „Schöppchenkunden“, „Kirchenchiller“ und Parkplatztrinker so mitbringen.
Weiter ging der Rundgang durch die Neuwied-Galerie und durch einen Seitenausgang in den teilweise schlecht beleuchteten Durchgang zum Rhein-Wied-Gymnasium, dann auf den Vorplatz des Heimathauses. Je nach Thema gaben an den verschiedenen Brennpunkten weitere Verantwortliche der Stadt Neuwied Einblicke in ihre Arbeit, so z.B. Wolfgang Hartmann als Leiter des Jugendamtes, sowie Horst-Peter Robiller, als oberster Jugendschützer der Stadt Neuwied.

Bürgermeister Mang erläutert Sicherheitsrelevante Themen.

Vorbei an der Shisha-Bar Baba-lounge führte der Rundgang die Teilnehmer in die Schlosstraße und auf den Luisenplatz. Hier wurde das neue Beleuchtungskonzept ausdrücklich gelobt und Nina Porz, Leiterin des Bauamtes der Stadt Neuwied konnte über den Fortgang der Baumaßnahmen berichten. Einhellig war die Meinung, dass der Luisenplatz durch die neuen Lampen eine enorme Aufwertung erfahren hat. Schließlich ging die geführte Tour durch die Marktstraße und am Thirsty Lion vorbei in den nicht beleuchteten Krankenhausweg, in dem Manfred Reitz als Leiter des städtischen Tiefbauamtes versprach, sich um Klärung der Eigentumsverhältnisse und Verbesserung zu bemühen.
Schließlich wurde der kleine Park auf der Rückseite des DRK-Krankenhauses noch begutachtet, Auffällig ist hier besonders die schlechte Beleuchtung durch viel zu kleine Lampen, die nach Aussagen von Anwohnern diesen Bereich im gerade in den Sommermonaten zu einem Brennpunkt werden lassen.
Nach einem kurzen Resümee durch Bürgermeister Mang und durchaus zufriedenen Worten einiger Teilnehmer des Rundganges, verabschiedete sich die Gruppe hier, nicht ohne auf weitere Rundgänge in nächster Zeit zu drängen, die dann auch das Deichvorgelände, sowie den Schlosspark einschließen sollen. Diese geforderten Rundgänge werden, so auch Mang, auf jeden Fall kommen.

Text und Bilder: Martin Lenzen, AF

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